Matratzenaufbau im Detail: Komponenten, Materialien und Ausführung

Der Aufbau einer Matratze wird zunehmend komplexer. Vielseitige Prozesse sowie hochwertige Materialien und Bezugsstoffe bilden ein aufeinander abgestimmtes Ganzes für besten Schlafkomfort. Denn die Ansprüche der Käufer werden immer höher. Erholsamer Schlaf und die eigene Gesundheit haben an Bedeutung gewonnen – die Menschen sind achtsamer und legen mehr Wert auf nachhaltigen Komfort. 

Matratzen aus hochwertigen Komponenten

Ob Federkern, Kaltschaum, Viscoschaum, Latex oder Gel – eine Matratze besteht aus unterschiedlichen Komponenten. Das Wichtigste: der Matratzenkern.  Er hat entscheidenden Einfluss auf das Liegegefühl durch die Auswahl und Beschaffenheit bestimmter Materialien und ihrer jeweiligen spezifischen Eigenschaften. Während Latex und die verschiedenen Schaumstoffarten bis zu 100 Prozent eines Kerns ausmachen können, benötigen Federkerne noch eine zusätzliche Polsterschicht. Federkerne erzeugen einen leicht federnden Komfort durch die integrierten spiralförmigen Drähte im Kern. Sie werden von einem weichen Stoff ummantelt für ein rundum angenehmes Wohlgefühl. Zudem beeinflussen die verschiedenen Ausführungen und Aufbauten den Liegekomfort. Einschnitte, Oberflächenprofilierungen oder Bohrungen im Kern von wirken sich jeweils unterschiedlich auf Federung und Härtegrad aus. Dadurch werden wie bei Tonnen- oder Taschenfederkernmatratzen Zonierungen vorgenommen, die einzelne Körperglieder beim Schlaf entlasten.



Matratzenbezüge als Schutzschicht für den Kern

Bezüge fixieren schließlich die einzelnen Elemente wie Kern und Polsterung. Außerdem werden damit verschiedene Funktionen bestimmt wie gesundes Schlafklima durch feuchtigkeitsresistente Werkstoffe oder Viskosität. Dabei kommen sowohl dickgepolsterte oder versteppte Bezüge zum Einsatz als auch flexible, dünnere Bezüge, die die ergonomischen Eigenschaften des Kerns bewahren. Kaltschaummatratzen werden beispielsweise mit einer unteren und oberen Bezugsschicht versehen, die den Schaumstoff umfasst. Bei einer Boxspringmatratze mit zwei Federkernen können den Kern, oben sowie unten, Doppeltuchbezüge mit atmungsaktiver Klimafaser ummanteln. Darauf folgt von unten nach oben eine hochwertige Schaumplatte, der Federkern aus Stahlfedern, an den sich eine Watteabdeckung angliedert. Auf diese Schicht werden wiederum Taschenfederkerne gesetzt, auf die eine weitere Schaumplatte als Abschluss folgt. 

Vom Kern bis zum Bezug

Bei der Matratzenherstellung bildet der Kern das Herzstück und der Bezug hält alle Komponenten zusammen. Auf dem Kern liegt das Augenmerk, da er Liegegefühl und Komfort wesentlich mitbestimmt. Aus einem großen Schaumstoffblock wird ein Teil herausgeschnitten, das zum Matratzenkern geformt wird. Die Schaumstoffmasse ist dann identisch und gewährleistet so eine gleichbleibende, hochwertige Qualität wie bei den Produkten von Symphonic. Mittels spezieller Einschnitte wird bestimmt, an welcher Stelle das Material nachgeben und zusätzliche Elastizität bieten soll. 


Kaltschaum etwa ist sehr belastbar und lange haltbar, da er kalt geschäumt wird und ihm eine hohe Stauchhärte zu Grunde liegt. Beim finalen Schaumstoffzuschnitt wird das Material unter hoher Krafteinwirkung maschinell zusammengedrückt, damit Lufteinschlüsse entweichen und sich ein atmungsaktiver, feinporiger Kern herausbildet. Anders werden bei Taschenfederkernmatratzen die einzelnen Taschen häufig manuell eingenäht. Diese so entstandene Federkernarchitektur wird mit Schaumstoff überzogen. Schließlich finalisiert der Bezug das Verfahren der Matratzenherstellung und sorgt für ein weiches Resultat mit optimalem Liegekomfort für unterschiedliche Schlaftypen.

5-Zonen-Matratzen weisen unterschiedliche Zonierungen auf, um Kopf, Nacken, Schultern, Hüfte und Becken beim Schlafen zu entlasten. Diese Matratzenart kann gewendet und gedreht werden, da Nacken- und Schulterzone ebenso für Beine sowie Waden als Stütze fungieren. Aufgrund des Zonenaufbaus wird die Liegefläche ausgeglichen genutzt, was schließlich zu einer höheren Lebensdauer führt. Auch 7-Zonen-Matratzen, an denen detailliertere Einteilungen vorgenommen sind, funktionieren auf diese Weise. Der Unterschied besteht darin, dass sie mehrere Körperregionen mithilfe zusätzlicher Lagerzonen stabilisieren oder entlasten, wie etwa die Lendenwirbelsäule. Außerdem passen sich diese Matratzen bis zu 90 Prozent den Korpussen von Erwachsenen an, weshalb sie flexibel eingesetzt werden und ein breites Spektrum an Schlaftypen bedient.

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